Archiv 2018

Konfis beim Jugendkirchentag

Am 1. Juni 2018 nahm der Großteil unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden am Jugendkirchentag der EKHN „Good days and nights“ teil, der in diesem Jahr in Weilburg an der Lahn stattfand.
Begleitet von Anke Schlosser und Jürgen Seng ging es am Freitag früh mit Bus und Bahn in die Popstei Nord-Nassau. Da die Bahn reichlich Verspätung hatte, konnten wir an einem der Gottesdienste nicht teilnehmen. So hatten die Jugendlichen von Beginn an die Möglichkeit sich auf dem Markt der Möglichkeiten umzusehen, und die verschiedenen Angebote, die unter den Themenschwerpunkten Dialog, Gerechtigkeit, Frieden, Schöpfung, Arbeitsfeld Kirche, Gemeinde und Diakonie und Kulturen standen, auszuprobieren. Am Festplatz in der Hainallee, im Renaissancehof, am Schloss- und am Marktplatz sowie in der Stadthalle konnte diskutiert, gespielt, zugehört und Gemeinschaft erlebt werden. Mit viel Engagement stapelten unsere Jugendliche Tische aufeinander, wobei es besonders auf Teamfähigkeit und Kommunikation ankam, sprangen im Luftkissen, nahmen am Bungee Run teil, tauchten im Tauchtruck, spielten in einem „Menschen-Kicker“ Fußball, testeten ihre Schussstärke, informierten sich über die verschiedenen Arbeitsfelder bei Kirche und Diakonie, kämpften als Sumo-Wrestler, gestalteten sich Leinentaschen oder chillten einfach in den Chillout-Zonen am Lahnufer. Abgesehen von einem kurzen Regenschauer tat das Wetter das seine,   dass dieser Besuch des Jugendkirchentag zu einem besonderen Erlebnis für unsere Jugendlichen auf ihrem Weg zur Konfirmation wurde.
Abends ging es dann mit zahlreichen Eindrücken mit Bus und Bahn zurück ins heimische Schlitzerland.

 

Geimendefreizeit 2018

Vom 22. bis 27. Mai 2018 fand unsere diesjährige Gemeindefreizeit statt. Ziel der Fahrt war der Ort Cunnersdorf, der ein Stadtteil des Kurortes Gohrisch im Elbsandsteingebirge ist. Hier erwartete das Hotel „Deutsches Haus" die 48 Urlaubsgäste aus dem Schlitzerland.
Nach einem gemeinsam gesungenen Choral und einer Andacht von Pfarrer Seng startete die Reisegruppe am Dienstag, dem 22. Mai 2018 gegen 8.00 Uhr mit einem Bus des Reisedienstes Schäfer.
Im Verlauf des Vormittags war das erste Ziel, das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden, erreicht. In mehr als 30 historischen Gebäuden wird dort erlebbar, wie in Thüringer Dörfern früher gebaut, gelebt und gearbeitet wurde. Die Häuser stammen aus verschiedenen Zeiten und aus verschiedenen Regionen des Freistaates. Zu sehen sind u.a. Bauernhöfe, Werkstätten, die älteste Windmühle Thüringens, ein Umgebindehaus, eine Einklassenschule und ein Dorfbrauhaus. Anschließend wurde das Hotel angesteuert.
Nachdem die Zimmer bezogen waren, erwartete die Gäste nun, wie an jedem Abend, ein leckeres 3-Gänge-Menü, das vom Team des Hotels liebevoll angerichtet wurde.
Nach dem Frühstücksbüffet und der täglichen, von Pfarrer Seng gehaltenen Andacht, fuhr man am Mittwoch in die Sächsische Schweiz. Die Rundfahrt führte durch Städte und Gemeinden, entlang an Felsen und Bergen und durch Wälder. Erstes Ziel war der Basteifelsen, das bekanntesten Ausflugsziel der Region. Von der Basteibrücke genießt man die beste Aussicht auf das tief unten liegende Elbtal und die Tafelberge. Als nächstes Ziel wurde die Festung Königstein angesteuert. Auf dem 13 Fußballfelder großen Felsplateau des Tafelberges steht die unbezwingbare Festung Königstein. Dort laden mehr als 50 Bauwerke und Grünanlagen zu einer Erkundungstour durch das Leben auf der Festung und den Festungsalltag. Ein einzigartiger Rundblick auf das Elbsandsteingebirge lockt auf die Festung und entschädigt für den steilen Aufstieg, wenn man sich nicht für die Fahrt mit dem Aufzug entschieden hat. Am Donnerstag fuhr die Reisegruppe aus dem Schlitzerland bei herrlichstem Sommerwetter gut zwei Stunden mit einem Dampfschiff auf der Elbe von Königstein nach Pillnitz vor den Toren Dresdens. Dort befinden sich die einmalige Schloss- und Parkanlage Pillnitz, die als perfektes Beispiel für den chinoisen Stil des Barock in Europa gilt. Das Wasserpalais mit seiner mächtigen Freitreppe zur Elbe, das Neue Palais und das Bergpalais bilden ein architektonisch einmaliges Ensemble, das einen prächtigen Lustgarten umschließt. Im weitläufigen Schlosspark befinden sich zahlreiche botanische Besonderheiten, die bekannteste ist eine über 250 Jahre alte Kamelie. Pflanzen aus dem südlichen Afrika und Australien konnten im Palmenhaus erlebt werden. Für den Abend im Hotel hatte Britta Seng ihre Gitarre mitgebracht und die Reisegruppe sang voller Freude gemeinsam viele beliebte und bekannte Volks- und Heimatlieder. Der Freitag stand im Zeichen der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, die zu Recht auch „Elbflorenz“ genannt wird. Allerlei Wissenswertes zu Geschichte und Gegenwart erzählte eine Reiseführerin bei einer Stadtrundfahrt. Anschließend hatten die Teilnehmer Zeit Dresden auf eigene Faust zu erkunden, und dabei die Frauenkirche, den Zwinger oder die Semperoper zu besichtigen, aber auch um Sächsische Eierschecken zu verkosten. Der Freitag schloss mit einem bunten Abend im Hotel. Am Samstag ging es zunächst nach Meißen. Dort wurde die weltbekannte Porzellan-Manufaktur besucht, wo in der Schauwerkstatt gezeigt und erläutert wurde, wie das wertvolle Porzellan, vom Formen bis zum Bemalen und brennen entsteht. Am Nachmittag wurde das Schloss Moritzburg mit seinem eindrucksvollen Park besucht. Dort wurde im Jahr 1973 der bekannte Märchenfilm „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“ gedreht, und manche Frau aus dem Schlitzerland probierte ob ihr Fuß vielleicht in den Schuh der Prinzessin passte. Am Sonntag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Bevor der Bus ins Schlitzerland fuhr, wurde ein Zwischenstopp in Weimar eingelegt, wo die Möglichkeit bestand viel Kultur und Geschichte zu besichtigen.
Zum Abschluss dankten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Pfarrer Jürgen Seng und seiner Frau Britta für die Durchführung und die Organisation der Gemeindefreizeit. Gegen 17.00 Uhr waren alle wieder zu Hause - schöne, sonnige und interessante Tage waren vorüber.

 

Breicht von der Konfifreizeit

Vom 31. Januar bis 2. Februar waren wir, die Konfis aus Fraurombach, Pfordt und Üllershausen, gemeinsam mit denen aus dem Kreutzersgrund und Willofs zur Konfifreizeit in Höchst im Odenwald. Alle zusammen sind wir mit unserem Pfarrer und Heike Lucas morgens mit dem Bus nach Fulda und von dort mit dem Zug nach Höchst gefahren.
Vom Bahnhof sind wir den Rest zum Kloster gelaufen. Dort angekommen, sind wir Pfarrer Sachs begegnet, der lieber mit dem Auto dahin fahren wollte und nun auf uns gewartet hat.
Nachdem wir angekommen waren, sind wir in unseren Gemeinschaftsraum „Benedikt“ gegangen. Wir haben uns kennengelernt und ein Religionsquiz gespielt. Kurz darauf gab es Mittagessen und wir haben die Stadt erkundet.
Später bezogen wir unsere Zimmer und fingen an, unseren Vorstellungsgottesdienst zum Thema „Weltreligionen“ vorzubereiten.
Am Abend, nach dem Essen, trafen wir uns wieder, um den Tag gemeinsam mit Spielen ausklingen zu lassen.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, arbeiteten wir weiter an der Präsentation für unseren Gottesdienst, sowie auch am restlichen Nachmittag.
Am letzten Abend spielten wir wieder gemeinsam und lachten dabei viel. Sehr, sehr viel.
Am nächsten Morgen suchten wir unsere Konfirmationssprüche aus, und danach packten wir unsere Sachen, aßen zu Mittag und fuhren in einem sehr vollen Zug nach Hause.
Insgesamt war es eine sehr gelungene Konfifahrt mit viel Spaß und Gelächter.
Vielen lieben Dank an unseren Pfarrer Jürgen Seng und an Heike Lucas, die uns diese schöne Konfifahrt ermöglicht haben.

Von: Lisa Becker, Leonie Hahndl und Anna Otterbein.

 

Bericht von der Skifreizeit

In der zweiten Januarwoche führten unsere Kirchengemeinden bereits zum achten  Mal eine Skifreizeit für Kinder und Jugendliche durch.
Am 6. Januar 2018 morgens früh startete der Bus des Reisedienstes Schäfer mit insgesamt 30 TeilnehmerInnen Richtung Österreich.
Nachmittags erreichte die Gruppe ihr Urlaubsdomizil in Radstadt, das Jugendgästeparadies Bachlehen & Johanneshof. Ski und Snowboards wurden geliehen und die neu renovierten Zimmer bezogen. Nach dem Abendessen nutzen viele das hauseigene Hallenbad und den erweiterten Wellnessbereich mit Finnischer Sauna, Dampfsauna und Wärmekabine.
Am Sonntag früh begannen die Aktivitäten im Schnee: der Einstieg in das riesige Skigebiet erfolgt mit der Königslehenbahn, die man zu Fuß in nur 5 Minuten vom Jugendgästehaus erreicht. Vom Skigebiet Radtstadt- Altenmarkt ist man durch einen Buspendelverkehr innerhalb weniger Minuten in Zauchensee, das durch weitere moderne Liftanlagen die Skigebiete Flachauwinkel und Kleinarl erschließt. Auch Ski-Ausflüge nach Flachau  unternahmen einige Teilnehmer. Die Schneelage war prima und die Pisten waren, mit Ausnahme des Dienstags,  die ganze Woche gut befahrbar. Auch die Sonne zeigte sich vereinzelt. So verging die Woche viel zu schnell und am Freitag nach dem Skilaufen und Boarden hieß es Abschied nehmen.
Alle hatten viel Spaß und die Versorgung, die Ausstattung der Unterkunft und das Skigebiet ließen keine Wünsche offen. Die nächste Skifreizeit ist für 2019 geplant  und Plätze wurden  im Jugendgästeparadies Bachlehen vorreserviert.

Herzlichen Dank an Andrea und Horst Schmidt für die Organisation und Durchführung der Skifreizeit, die mittlerweile zum festen Bestandteil der Angebote unserer Pfarrei gehört.